Weimarer Reden 2026
mit Christoph Peters (8.3.), Frauke Meta Rostalski (15.3.) & Meron Mendel (22.3.)
»Gedächtnis ist nicht nur die Erinnerung an etwas, sondern auch die Erinnerung von jemandem.« Henri Bergson
Ausgehend von dem von Henri Bergson formulierten Gedanken soll es in der diesjährigen Ausgabe der Weimarer Reden um die Relevanz und Subjektivität von Erinnerung als eine Form der Geschichtsschreibung gehen. Woran machen sich Erinnerungen fest? Wie wird überhaupt erinnert? Und gibt es so etwas wie eine objektive Erinnerung? Verändern sich Erinnerungen im Zuge sich wandelnder sozialer und politischer Konstellationen? Passen wir unser Erinnern an die äußeren Gegebenheiten an? Angesichts der Möglichkeiten künstlicher Intelligenz wird auch die Frage dringlich, wie sich eine Manipulation des Erinnerten verhindern lässt.
Drei Redner:innen werden sich mit diesen Fragestellungen beschäftigen und uns aus ihren jeweils verschiedenen Blickwinkeln zum Mit- und Nachdenken einladen. Unsere Gäste sind in diesem Jahr der Autor Christoph Peters, die Rechtswissenschaftlerin, Rechtsphilosophin und Autorin Frauke Meta Rostalski sowie Meron Mendel, Professor für Soziale Arbeit und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main.
Die Journalistin und Autorin Liane von Billerbeck wird die Veranstaltungen wie in den letzten Jahren als Moderatorin begleiten.
Spielort: Großes Haus
Dauer: 1 Std. 30 Min.
Die Weimarer Reden sind eine gemeinsame Veranstaltung mit der Stadt Weimar, kuratiert von Beate Seidel und Tabea Lamberti.
Die diesjährige Ausgabe unterstützen als Hauptsponsoren die Thüringer Netkom GmbH und die Weimarer Wohnstätte GmbH. Wir danken dem Dorint Hotel Weimar für die Unterbringung der Redner:innen.

Präsentiert werden die Weimarer Reden 2026 von

