Stückbild des Stückes Arbeit und Herkunft

Arbeit und Herkunft

Stückentwicklung mit Bürger:innen aus Weimar und Umgebung

40 Menschen aus Weimar haben sich bei uns gemeldet und ihr Interesse an dem Themenkomplex Arbeit und Herkunft bekundet. Wir haben davon sieben Interviepartner:innen und gleichzeitig auch Spieler:innen für diese Theaterarbeit ausgewählt und sie zu ihrem Werdegang und ihrer Sicht auf unsere Gesellschaft befragt. Daraus ist – inspiriert von Didier Eribons »Rückkehr nach Reims« – die Fassung des Stücks entstanden. Auch Didier Eribon, französischer Soziologe und Philosoph, Arbeiterkind, der eigentlich Gymnasiallehrer werden wollte, aber an der Zugangsprüfung scheiterte, schreibt in seinen biografischen Essays über Erfahrungen als Grenzgänger zwischen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten. 

Ausgehend von biografischen Geschichten und kreativem Schreiben in Form von Briefen an die Arbeitswelt sehen wir in diesem Stück Menschen im Alter von 19 bis 64 Jahren, die aus Nicht-Akademiker Häusern kommen, von beruflichen Lebenswegen, ihrer Erziehung und Erfolgsgeschichten erzählen. 

Donnerstag // 18. Juni 2026 // 20.00 Uhr // Studiobühne

Dienstag // 23. Juni 2026 // 20.00 Uhr // Studiobühne

Wiederaufnahme
Sonntag // 27. September 2026 // 20.00 Uhr // Studiobühne

Jörg Deußing
Norbert Gehre
Lukas Fröhlich
Sophia Lindner
Marvin Hoffmann
Caroline Julie Steffen
Jule Gundermann

Inszenierung: Stephan Mahn
Bühne und Kostüme: Petra Linsel-Mahrer
Musik: Philipp Münnich
Dramaturgie: Angelika Andrzejewski

Spielort: Studiobühne

Premiere: 30. Mai 2026

Altersempfehlung: 14+