WEIMARER REDEN

Wei|ma|rer Re|den, die: gemeinsame Veranstaltung der Stadt Weimar und des DNT Weimar seit 1994 mit Menschen aus Kunst, Wissenschaft oder Politik, die an drei Märzsonntagen im Großen Haus ihre Gedanken zu einem bestimmten Thema mit dem Publikum teilen.

In der Ausgabe 2026 soll es um die Relevanz und Subjektivität von Erinnerung als eine Form der Geschichtsschreibung gehen. Woran machen sich Erinnerungen fest? Wie wird überhaupt erinnert? Und gibt es so etwas wie eine objektive Erinnerung? Verändern sich Erinnerungen im Zuge sich wandelnder sozialer und politischer Konstellationen? Passen wir unser Erinnern an die äußeren Gegebenheiten an? Angesichts der Möglichkeiten künstlicher Intelligenz wird auch die Frage dringlich, wie sich eine Manipulation des Erinnerten verhindern lässt.

Unsere drei Redner:innen Christoph Peters, Frauke Meta Rostalski und Meron Mendel werden sich mit diesen Fragestellungen beschäftigen und aus ihren jeweils verschiedenen Blickwinkeln zum Mit- und Nachdenken einladen.