Julia Langeder
Julia Langeder wurde 1986 in Düsseldorf geboren und hat österreichisch-indonesische Wurzeln. Nach dem Abitur studierte sie Kunstgeschichte und Alte Kulturen an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie hat an mehreren kunsthistorischen Publikationen mitgewirkt und 2013 ihre eigene Ausstellung über Oper und Ballett im Theatermuseum Düsseldorf kuratiert.
Seit ihrem 16. Lebensjahr und bis heute arbeitet sie als Statistin, Schauspielerin und Chorsängerin auf den Bühnen der Deutschen Oper am Rhein, des Musiktheaters im Revier und des Theaters Dortmund. Sie hat in mehr als 60 Produktionen mitgewirkt und wurde von zahlreichen renommierten Regisseur:innen besetzt, darunter Werner Schroeter, Christof Loy, Stefan Herheim, Philipp Himmelmann, Sabine Hartmannshenn, Tatjana Gürbaca und Joan Anton Rechi.
Von der Spielzeit 2018/19 bis zum Ende der Spielzeit 2024/25 war sie als Regieassistentin und Abendspielleiterin an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg engagiert. In dieser Funktion assistierte sie Regisseur:innen wie Lydia Steier, Lotte de Beer, Tatjana Gürbaca, Ilaria Lanzino, David Hermann, Rolando Villazón, Michael Schulz und Michael Thalheimer.
In der Spielzeit 2023/24 war sie für die Inszenierung, die Kostüme und die Bühne mehrerer szenischer Konzerte an der Deutschen Oper am Rhein zuständig und war mit der Regie, Bühne und Video bei der Wiederaufnahme von Lotte de Beers »Alcina« am Teatro de la Maestranza in Sevilla betraut.
In der Spielzeit 2024/25 gab sie ihr Debüt als Regisseurin mit der Oper »Dido und Aeneas« an der Deutschen Oper am Rhein und war als Regieassistentin für die Erstinszenierung von »Lohengrin« in Kaohsiung am Weiwuying National Kaohsiung Center for the Arts verantwortlich.
Seit der Spielzeit 2025/26 ist Julia Langeder Referentin der Teamintendanz und als Musiktheatervermittlerin am Deutschen Nationaltheater Weimar tätig.