Seth Carico
Von Opera News als »kraftvoll in Stimme und Auftreten« und für seine beeindruckende Bühnenpräsenz und ausdrucksstarke Gesangskunst gelobt, macht sich der amerikanische Bassbariton Seth Carico sowohl in den USA als auch international einen Namen. Seine Spielzeit 2025/26 ist von diversen Neuproduktionen geprägt. In seinem Hausdebüt am Nationaltheater Prag war er als Finn in Otakar Ostrčils »Die Legende von Erin« zu erleben. An die Komische Oper Berlin kehrte er als Dreieinigkeitsmoses in »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« zurück. Die Titelpartie von »Le nozze di Figaro« übernimmt er in Kürze an den Bühnen Bern. Am Theater Dortmund wird er im Frühjahr 2026 in der Uraufführung von Sarah Nemtsovs Oper »Wir« (We) auf der Bühne stehen.
Seth Carico eröffnete seine Saison 2024/25 mit seinem Rollendebüt als Nekrotzar in Ligetis »Le Grand Macabre« am Hessischen Staatstheater Wiesbaden; an der Oper Köln folgte die Titelpartie in »Don Giovanni«, gefolgt von der Uraufführung von Miroslav Srnkas »Voice Killer« am Theater an der Wien. Mit Beethovens 9. Sinfonie unter Donald Runnicles kehrte er zum Grand Teton Music Festival in zurück.
2023/24 übernahm er an den Bühnen Bern den Scarpia in »Tosca«, sang Don Alfonso in »Così fan tutte« an der Komischen Oper Berlin, Dr. Kolenatý in »Věc Makropulos« im Concertgebow in Amsterdam, Escamillo in »Carmen« an der Austin Opera und Kissinger in »Nixon in China« an der Deutschen Oper Berlin. In der Spielzeit 2022/23 gab Carico sein Rollendebüt als Wotan in »Die Walküre« an den Bühnen Bern, spielte Pistola in »Falstaff« an der Komischen Oper Berlin und die Titelpartie in »Don Giovanni« an der Minnesota Opera. Zudem kehrte er für Turnages »Greek« an die Deutsche Oper Berlin zurück, wo er von 2010 bis 2019 Ensemblemitglied war. Dort war er für die Rolle der Kassandra in »Oresteia« 2015 für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert.
Internationale Gastengagements umfassen u.a. Seth Caricos Haus- und Rollendebüt als Don Giovanni an der Niederländischen Nationaloper, Minskman in »Flight« an der Dallas Opera, Joseph de Rocher in »Dead Man Walking« mit der Minnesota Opera, Orest in »Elektra« am Stadttheater Klagenfurt, mehrere Partien in der Uraufführung von Dai Fujikura und Harry Ross' »A Dream of Armageddon« am New National Theatre Tokyo, Scarpia in »Tosca« an der Staatsoper Hannover, Nick Shadow in »The Rake’s Progress« am Theater Basel, Panthée in »Les Troyens» an der Staatsoper Hamburg und Marquis de Brisaille in der Uraufführung von David DiChieras »Cyrano« mit dem Michigan Opera Theatre.
Auftritte auf der Konzertbühne umfassten u.a. Mendelssohns „Die erste Walpurgisnacht“ und „Elias“, Dvořáks „Stabat Mater“, Verdis „Requiem“, Händels „Messias“, Rossinis „Petite messe solennelle“ und Mozarts „Requiem“.
Im Sommer 2012 nahm Seth Carico am renommierten Merola Opera Program am San Francisco Opera Center teil und schloss damit seine erfolgreichen Lehrjahre an Häusern wie der Deutschen Oper Berlin, dem Teatro Regio Torino, der Fort Worth Opera, dem Michigan Opera Theatre, der Nashville Opera, der Lake George Opera und der Chautauqua Opera ab. Er gewann den Hauptpreis des Orpheus National Vocal Competition und einen Encouragement Award der Chautauqua Opera Guild.