Claire Huangci
Die amerikanische Pianistin Claire Huangci gewann 2018 den ersten Preis und den Mozartpreis beim »Concours Géza Anda«. Zuvor wurde sie bei zahlreichen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter beim ARD-Musikwettbewerb und bei Chopin-Wettbewerben in Europa und den USA. Ihr Spiel verbindet atemberaubende Virtuosität mit differenzierter Klanggestaltung und interpretatorischer Neugier. Ihr breites Repertoire reicht von Bach und Scarlatti über die deutsche und russische Romantik bis zu Gershwin, Bernstein, Barber und Florence Price.
Als Solistin gastiert Huangci bei Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Baltimore Symphony Orchestra und dem Münchener Kammerorchester. Dabei arbeitet sie mit Dirigenten wie Elim Chan, Cornelius Meister, Sir Roger Norrington und Thomas Guggeis zusammen. Auftritte führten sie unter anderem in die Carnegie Hall New York, die Suntory Hall Tokio, die Elbphilharmonie Hamburg und das Wiener Konzerthaus. In der Saison 2026/27 ist sie unter anderem bei den Stuttgarter Philharmonikern und dem Zürcher Kammerorchester zu Gast. Zunehmend leitet sie Konzerte auch selbst vom Klavier aus. Seit der Saison 2024/25 veröffentlicht Huangci ihre Aufnahmen beim Label Alpha Classics. Auf eine Einspielung von Mozarts Klavierkonzerten mit dem Mozarteumorchester Salzburg folgte das Soloalbum »Made in USA« mit Werken amerikanischer Komponisten. Anfang 2026 erschien »Piano Heroines«, das Komponistinnen wie Fanny Hensel, Clara Schumann, Amy Beach und Florence Price gewidmet ist und unter anderem mit einem Diapason d’Or sowie dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde.
Geboren in Rochester (New York), wurde Huangci bereits im Alter von neun Jahren ins Weiße Haus eingeladen. Sie studierte am Curtis Institute of Music in Philadelphia bei Eleanor Sokoloff und Gary Graffman sowie bei Arie Vardi in Hannover. Darüber hinaus ist sie künstlerische Leiterin der Erbacher Kammerkonzerte.