Die Hochzeit des Figaro

Eine revolutionäre Komödie von Wolfgang Amadeus Mozart

Nach außen gibt sich Graf Almaviva aufgeklärt – gegenüber seinen Untergebenen spielt er rücksichtslos seine Machtposition aus. So versucht er, die Hochzeit seines Dieners Figaro mit Susanna zu hintertreiben, die er für sich selbst beansprucht. Doch rechnet er nicht mit der Solidarität für das Paar innerhalb seines Haushalts: Susanna und Figaro verbünden sich mit der Gräfin und dem Pagen Cherubino, um den Grafen in eine Falle zu locken und ihm so seine Grenzen aufzuzeigen. 

In seiner 1784 uraufgeführten Skandalkomödie ließ der Autor Beaumarchais schon vor der Französischen Revolution die Bediensteten gegen ihre Herren aufbegehren. Revolutionär ist auch die Vertonung Wolfgang Amadeus Mozarts – schonungslos rückt die Musik das innere Empfinden der Charaktere in den Fokus und lässt alle Grenzen von Stand und Klasse verschwimmen. Mit diesem theatralen Fest präsentiert sich zum ersten Mal der Regisseur Marcos Darbyshire dem Weimarer Publikum.

 

TIPP >> Im Schlosspark in Tiefurt können Sie das älteste Mozartdenkmal außerhalb Österreichs besichtigen. Es wurde dort 1799 auf Wunsch der Herzogin Anna Amalia errichtet.

Premiere
Samstag // 30. Januar 2027 // 19.30 Uhr // Großes Haus

Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart 
Libretto: Lorenzo Da Ponte nach der Komödie
»La Folle Journée ou Le Mariage de Figaro« von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais

Uraufführung: 1. Mai 1786, Wien
Zuletzt am DNT: Spielzeit 2018/19

in italienischer Sprache
mit deutschen Untertiteln

Musikalische Leitung: Marco Alibrando
Inszenierung: Marcos Darbyshire
Bühne: Mathis Neidert
Kostüme: Annemarie Bulla
Chorleitung: Laura Brannath
Dramaturgie: Sören Sarbeck
Licht: Andreas Heptner
Choreinstudierung: Jens Petereit

Spielort: Großes Haus

Premiere: 30. Januar 2027