Laura Brannath
Laura Brannath ist Dirigentin und Pianistin. Seit der Spielzeit 2026/2027 ist sie als Solokorrepetitorin mit Dirigierverpflichtung am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert. Zuvor war sie von 2024 bis 2026 als Chorassistenz mit Dirigierverpflichtung am DNT tätig.
Von 2021 bis 2024 studierte sie Orchesterdirigieren an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Prof. Rüdiger Bohn. Zuvor widmete sie sich einem Lehramtsstudium an der Hochschule für Musik und Theater München und studierte zudem Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Im Rahmen ihres Studiums und Düsseldorf dirigierte sie u. a. die Bergischen Symphoniker, das Ensemble Musikfabrik Köln, die Duisburger Philharmoniker, die Neue Philharmonie Westfalen und die Rumänische Staatsphilharmonie Satu Mare »Dinu Lipatti«.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen und durch die Zusammenarbeit mit Hans-Peter und Volker Stenzl, Manfred Aust, Prof. Konrad Esser, Helmut Lachenmann, Prof. Nicolas Pasquet und Dominik Beykirch.
Von 2022 bis 2024 war sie an der Deutschen Oper am Rhein als Solo-Korrepetitorin engagiert. Darüber hinaus wirkte sie als Pianistin bei Kammermusikkonzerten und der Konzertreihe »Symphoniker im Foyer« mit. Zudem war Laura Brannath als musikalische Leitung an den Kinderopern »So oder so oder so« von T. Smith sowie »Rheingold 47051« nach Richard Wagner beteiligt. Zudem war sie als Dirigentin für die Familienkonzerte der Bergischen Symphoniker und der Staatskapelle Weimar zu erleben. Am DNT Weimar initiierte sie das Damenchorkonzert »Es war, als hätt’ der Himmel die Erde still geküsst« und verantwortete dabei die künstlerische Planung und musikalische Leitung.
Bereits während ihrer Ausbildung wurde sie beim Wettbewerb »Jugend musiziert« auf Bundesebene mit einem ersten Preis im Klavierduo ausgezeichnet und erhielt einen Sonderpreis der Hindemith-Stiftung beim WESPE-Wettbewerb für die Interpretation eines Werkes der Klassischen Moderne. Von 2021 bis 2023 war sie Stipendiatin des Deutschlandstipendiums.