Stückbild des Stückes Messias

Messias

Ein Gemeinschafts-Oratorium von Georg Friedrich Händel

Händels »Messias« erzählt die biblische Geschichte des gemeinsamen Wartens und Hoffens auf Rettung und Erlösung. Die von Händel in nur 24 Tagen musikalisch bebilderten Bibeltexte verzichten dabei auf eine fortlaufende Handlung. Stattdessen entfalten sich in den drei Teilen des Oratoriums drei thematisch geordnete Collagen, die Verheißung, Passion und Erlösung des Messias hörbar machen. Über der Erzählung von Schöpfung, Leiden und Auferstehung schwebt die Frage: Worauf dürfen wir hoffen, wenn wir in Gemeinschaft leben?

Ein Bürger:innenchor aus Weimar geht gemeinsam mit dem Opernchor und Ensemblemitgliedern des DNT dieser Frage auf den Grund. Unter der musikalischen Leitung von Musikdirektor Daniel Carter und der Regie von Jochen Biganzoli kommen nicht nur über 100 Stimmen auf der Bühne zusammen, sondern auch über 100 Ideen von Hoffnung und Erlösung in unserer Gegenwart. Das partizipative Chorprojekt findet im Rahmen des Kunstfest Weimar statt.

 

TIPP >> Händels Komposition »Messias« zählt nicht nur zu den Sternstunden der Chormusik – laut Stefan Zweig handelt es sich sogar um eine »Sternstunde der Menschheit«! Lesen Sie selbst nach in seiner gleichnamigen Miniaturen-Sammlung von 1927.

 

 

Freitag // 18. September 2026 // 19.30 Uhr // Großes Haus

Sonntag // 4. Oktober 2026 // 18.00 Uhr // Großes Haus

Samstag // 17. Oktober 2026 // 19.30 Uhr // Großes Haus

Samstag // 21. November 2026 // 19.30 Uhr // Großes Haus

Donnerstag // 10. Dezember 2026 // 19.30 Uhr // Großes Haus

Samstag // 26. Dezember 2026 // 18.00 Uhr // Großes Haus

Donnerstag // 14. Januar 2027 // 19.30 Uhr // Großes Haus

Samstag // 13. Februar 2027 // 19.30 Uhr // Großes Haus

zu den Tickets

Messiah
Oratorium in drei Teilen von Georg Friedrich Händel (HWV 56)
Libretto: Charles Jennens, auf der Basis der »King James«-Bibel

Uraufführung: 13. April 1742, Dublin
Zuletzt am DNT: Spielzeit 1945/46

in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Vorstellungsdirigate: Daniel Carter / Marco Alibrando
Sopran 1: Emma Moore
Sopran 2: Adèle Clermont
Alt: Sarah Mehnert
Tenor: Simon Bode
Bass: Jacob Harrison
Opernchor des DNT
Bürger:innenchor
Staatskapelle Weimar

Musikalische Leitung: Daniel Carter
Inszenierung: Jochen Biganzoli
Bühne: Wolf Gutjahr
Kostüme: Katharina Weissenborn
Dramaturgie: Charlotte Hennen
Licht: Andreas Heptner
Chorleitung: Jens Petereit
Projektleitung Bürger:innenchor: Magdalena Schnitzler

Spielort: Großes Haus

Dauer: 2 Std. 40 Min.

Pause: eine Pause

Premiere: 5. September 2026

Einführung: 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer

ℹ️ Hinweis zu sensorischen Reizen und sensiblen Inhalten: In der Inszenierung werden Theaterblut sowie flackernde Video- und Lichteffekte eingesetzt. Themen körperlicher Gewalt, Krieg, Mobbing und Umweltkatastrophen werden in kurzen Videoeinspielungen sowie im gesungenen Text thematisiert.

Kooperation mit dem Kunstfest Weimar 

  • »Stehende Ovationen für einen gelungenen Theaterabend der besonderen Art.«
    (Thüringer Allgemeine, 7.9.2026)

  • »Grandios!«
    (Publikumsstimme)

  • »Eine Sternstunde des Theaters«
    (Blog »Gebrautes«, 8.9.2026)

  • »Regisseur Jochen Biganzoli ist das Kunststück gelungen, die grandiosen Soli und Chornummern in ihrer überzeitlichen Gültigkeit mit einem Blick in unsere Gegenwart zu verbinden.«
    (Concerti, 6.9.2026)

  • »Genau so sollte Theater sein, so partizipativ - mich hat es sehr berührt!«
    (Publikumsstimme)

  • »Das Blech hatte Glanz, die Streicher singende Größe und das gesamte Instrumentarium Freude am Tun.«
    (opern.news, 6.9.2026)

  • »packende szenische Version«
    (Thüringer Allgemeine, 7.9.2026)

  • »Händel hätte das gefallen.«
    (Blog »Gebrautes«, 8.9.2026)