Jan Lisiecki

Der kanadische Pianist Jan Lisiecki, 1995 in Calgary als Sohn polnischer Eltern geboren, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel und trat bereits mit neun Jahren erstmals als Orchestersolist auf. Heute konzertiert er jährlich mehr als hundertmal auf internationalen Bühnen. Seine Interpretationen zeichnen sich durch klangliche Klarheit, poetische Sensibilität und eine differenzierte musikalische Gestaltung aus.

Zu den Orchestern, mit denen Lisiecki zusammenarbeitete, zählen die Berliner Philharmoniker, das New York Philharmonic, das Chicago Symphony Orchestra, das Orchestre de Paris und die Staatskapelle Dresden. In der Saison 2026/27 ist er unter anderem beim Boston Symphony Orchestra, beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und beim Orchestre National de France zu Gast; außerdem debütiert er beim Los Angeles Philharmonic. Zu seinen musikalischen Partnern gehören Dirigenten wie Antonio Pappano, Yannick Nézet-Séguin und Manfred Honeck. Mit seinem Rezitalprogramm »World (of) Dance« widmet er sich Tanzkompositionen von Schubert, Chopin, Bartók, Szymanowski, Martinů und de Falla.

Bereits im Alter von 15 Jahren schloss Lisiecki einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon, für die er inzwischen elf Alben eingespielt hat. Seine jüngste Veröffentlichung vom April 2026 vereint Mozarts Klavierkonzerte Nr. 9 und 22 mit den Bamberger Symphonikern unter Manfred Honeck. Zu seinen weiteren Aufnahmen zählen sämtliche Beethoven-Klavierkonzerte mit der Academy of St Martin in the Fields, die er vom Klavier aus leitete, sowie Chopins Nocturnes und Etüden. Seine Einspielungen wurden unter anderem mit dem JUNO Award, dem ECHO Klassik und dem Diapason d’Or ausgezeichnet.

Mit 18 Jahren erhielt Lisiecki den Leonard Bernstein Award sowie den Young Artist Award des Magazins »Gramophone«, dessen jüngster Preisträger er damals war. Seit 2012 engagiert er sich als Botschafter von UNICEF Kanada.

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