Stückbild des Stückes Die tote Stadt

Die tote Stadt

Ein packender Psychothriller von Erich Wolfgang Korngold

Jahrelang versinkt Paul in seiner Trauer um die tote Marie. Als er der Tänzerin Marietta begegnet, die Marie verblüffend ähnelt, verschwimmen für ihn Traum, Erinnerung und Realität. Korngolds Oper führt uns tief in die undurchsichtigen Verästelungen der menschlichen Psyche und zeichnet ein düsteres Familienportrait.

Die Oper feierte seit ihrer Uraufführung 1920 große Erfolge, bis die Nationalsozialisten sie von deutschen Bühnen verbannten. Über 100 Jahre nach der letzten Weimarer Aufführung ist dieses hypnotische Meisterwerk nun endlich wieder am DNT zu erleben.

Dominik Beykirch kehrt für die Inszenierung zurück und entfacht gemeinsam mit der Staatskapelle Weimar spätromantischen Klangzauber. Regisseur und Teamintendant Dorian Dreher widmet sich in seiner Inszenierung den träumerisch-traumatischen Trugbildern an der Grenze zwischen Erinnerung und Illusion.

Donnerstag // 30. April 2026 // 19.30 Uhr // Großes Haus

Samstag // 9. Mai 2026 // 19.30 Uhr // Großes Haus

Zum letzten Mal
Freitag // 22. Mai 2026 // 19.30 Uhr // Großes Haus

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Oper in drei Bildern von Erich Wolfgang Korngold
Libretto: Paul Schott frei nach Georges Rodenbachs Roman »Bruges-la-Morte«

Uraufführung: 4. Dezember 1920, Hamburg und Köln
Zuletzt am DNT: Spielzeit 1922/23

in deutscher Sprache mit Untertiteln

Musikalische Leitung: Dominik Beykirch / Daniel Carter
Paul: Corby Welch
Marietta / Erscheinung Maries, Pauls verstorbener Mutter: Daniela Köhler
Frank / Fritz: Uwe Schenker-Primus
Brigitta: Sarah Mehnert
Juliette: Adèle Clermont
Lucienne: Ekaterina Aleksandrova
Victorin: Sangmin Jeon
Graf Albert: Alexander Günther
Stimme des Gutachters: Robert Prinzler
Opernchor des DNT Weimar
Kinderchor der schola cantorum weimar
Statisterie des DNT Weimar
Es spielt die Staatskapelle Weimar

Musikalische Leitung: Dominik Beykirch
Inszenierung: Dorian Dreher
Bühne: David Hohmann
Kostüme: Verena Polkowski
Dramaturgie: Charlotte Hennen
Licht: Christian Schirmer
Einstudierung schola cantorum weimar: Cordula Fischer
Choreinstudierung: Jens Petereit

Spielort: Großes Haus

Dauer: 2 Std. 45 Min.

Pause: eine Pause

Premiere: 21. März 2026

Altersempfehlung: ab 16 Jahren

Einführung: 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Foyer

 

ℹ️ Hinweis zu sensiblen Themen: Die Inszenierung stellt sexualisierte, psychische und körperliche Gewalt u.a. gegen Kinder, Tod, Femizide, Nacktheit und Missbrauch explizit dar. 

  • »Musikalisch und vokal grandios gelungener Abend!«
    (Thüringer Allgemeine, 23.3.2026)

  • »Klangfarbenrausch, den Dominik Beykirch am Pult der Staatskapelle entfesselt«
    (Leipziger Volkszeitung, 23.3.2026)

  • »Dorian Dreher entwickelt einen intensiven Psychothriller mit Sogwirkung. Besser kann es kaum gehen.«
    (O-Ton, 26.3.2026)

  • »Corby Welch ist Tenorluxus der Spitzenklasse.«
    (Die deutsche Bühne, 22.3.2026)

  • »Ihm zur Seite gibt Daniela Köhler [...] ihr fulminantes Rollendebüt.«
    (Leipziger Volkszeitung, 23.3.2026)

  • »Hochaktuell belegt sie [›Die tote Stadt‹] auf vielen Ebenen die Vitalität des Musiktheaters.«
    (Ostdeutsche Allgemeine Zeitung, 25.3.2026)

  • »Konsequent gedachter und packend umgesetzter Abend«
    (O-Ton, 26.3.2026)

  • »Musikalisch [...] der Korngold-Coup«
    (Die deutsche Bühne, 22.3.2026)