Die tote Stadt
Ein packender Psychothriller von Erich Wolfgang Korngold
Jahrelang versinkt Paul in seiner Trauer um die tote Marie. Als er der Tänzerin Marietta begegnet, die Marie verblüffend ähnelt, verschwimmen für ihn Traum, Erinnerung und Realität. Korngolds Oper führt uns tief in die undurchsichtigen Verästelungen der menschlichen Psyche und zeichnet ein düsteres Familienportrait.
Die Oper feierte seit ihrer Uraufführung 1920 große Erfolge, bis die Nationalsozialisten sie von deutschen Bühnen verbannten. Über 100 Jahre nach der letzten Weimarer Aufführung ist dieses hypnotische Meisterwerk nun endlich wieder am DNT zu erleben.
Dominik Beykirch kehrt für die Inszenierung zurück und entfacht gemeinsam mit der Staatskapelle Weimar spätromantischen Klangzauber. Regisseur und Teamintendant Dorian Dreher widmet sich in seiner Inszenierung den träumerisch-traumatischen Trugbildern an der Grenze zwischen Erinnerung und Illusion.
Oper in drei Bildern von Erich Wolfgang Korngold
Libretto: Paul Schott frei nach Georges Rodenbachs Roman »Bruges-la-Morte«
Uraufführung: 4. Dezember 1920, Hamburg und Köln
Zuletzt am DNT: Spielzeit 1922/23
in deutscher Sprache mit Untertiteln
Musikalische Leitung: Dominik Beykirch / Daniel Carter
Paul: Corby Welch
Marietta / Erscheinung Maries, Pauls verstorbener Mutter: Daniela Köhler
Frank / Fritz: Uwe Schenker-Primus
Brigitta: Sarah Mehnert
Juliette: Adèle Clermont
Lucienne: Ekaterina Aleksandrova
Victorin: Sangmin Jeon
Graf Albert: Alexander Günther
Stimme des Gutachters: Robert Prinzler
Opernchor des DNT Weimar
Kinderchor der schola cantorum weimar
Statisterie des DNT Weimar
Es spielt die Staatskapelle Weimar
Musikalische Leitung: Dominik Beykirch
Inszenierung: Dorian Dreher
Bühne: David Hohmann
Kostüme: Verena Polkowski
Dramaturgie: Charlotte Hennen
Licht: Christian Schirmer
Einstudierung schola cantorum weimar: Cordula Fischer
Choreinstudierung: Jens Petereit
Spielort: Großes Haus
Dauer: 2 Std. 45 Min.
Pause: eine Pause
Premiere: 21. März 2026
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
Einführung: 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Foyer
ℹ️ Hinweis zu sensiblen Themen: Die Inszenierung stellt sexualisierte, psychische und körperliche Gewalt u.a. gegen Kinder, Tod, Femizide, Nacktheit und Missbrauch explizit dar.