Jacob Harrison

Jacob Harrison

Der britische Sänger Jacob Harrison studierte Gesang bei Christiano Manzoni und Anna Auguri an der Accademia Europea di Firenze. Er setzte seine Gesangsausbildung bei Tim Mirfin an der University of Exeter fort, wo er zugleich einen Bachelor in Geschichte und Internationalen Beziehungen absolvierte. Im Jahr 2020 nahm Jacob Harrison sein Studium an der Guildhall School of Music and Drama in London bei Robert Dean auf. Darüber hinaus besuchte er zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Lise Davidsen, Adrian Kelly und Ann Murray. Er wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u. a. dem Wyburd Prize für Liedgesang (2021), dem Keith Bonnington Prize (2022), dem Weston Award bei dem Chris Treglown Wettbewerb (2022) sowie dem Van Allan Opera Award (2024). 2023 war er Opera Europa Eva Kleinitz-Stipendiat.

Von 2024 bis 2026 war der Bassbariton Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein. Dort sang er unter anderem die Partien des Zaretsky in Tschaikowskis »Eugen Onegin«, des Sprechers in Mozarts »Die Zauberflöte«, Carlo / die Fee in der Kinderoper »Pinocchio« (Meinhold/Schötz), des Dichters in Donizettis »Prima la Mamma«, des Spinelloccio in Puccinis »Gianni Schicchi« sowie des Zweiten Gralsritters in Wagners »Parsifal«. Am 6. August 2024 gab Jacob Harrison sein Debüt beim Glyndebourne Festival als Steuermann in »Tristan und Isolde«. Im Sommer 2025 war er Mitglied der Accademia Rossiniana beim Rossini Opera Festival in Pesaro und debütierte dort als Don Profondo in »Il viaggio a Reims«.

Seit der Spielzeit 2026/27 ist Jacob Harrison Ensemblemitglied am Deutschen Nationaltheater Weimar.