Maria Zherebiateva

Maria Zherebiateva

Die Sopranistin Maria Zherebiateva wuchs im russischen Tambow auf. 2016 schloss sie ihr Studium am Musikinstitut Tambow ab. Bis 2020 studierte sie am Staatlichen Institut für Kunst in Woronesch bei Zoya Solodilova. 2021 bis 2024 war sie Solistin am Moskauer Galina-Wischnewskaja-Opernzentrum und setzte ihre Ausbildung bei Vladislav Verestnikov fort.

Von 2024 bis 2026 war die Sopranistin Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper, wo sie besonders von Michael Kraus gefördert wurde. Dort sang sie u. a. in »Il ritorno d’Ulisse in patria« (Amore), »Iolanta« (Brigitta), »Parsifal« (2. Zaubermädchen Klingsors), »Il trovatore« (Ines), »L’elisir d’amore« (Giannetta) und »Nabucco« (Anna). 2025 debütierte sie zudem in Verdis »Messa da Requiem« unter der Leitung von Fritz Lippe in Graz.

Im Rahmen von Meisterkursen und Festivals mit Ildar Abdrazakov, Brigitte Fassbaender, Krassimira Stoyanova und Linda Watson erhielt Maria Zherebiateva wichtige künstlerische Impulse. So auch in der Arbeit mit Dirigenten wie Marco Armiliato, Alexander Soddy, Timur Zangiev, Axel Kober, Tugan Sokhiev, Pier Giorgio Morandi, Bertrand de Billy, Stefan Gottfried und Marco Boemi.

Seit der Spielzeit 2026/27 gehört sie zum Ensemble des DNT Weimar. Hier ist sie in der laufenden Spielzeit u. a. als Mimì in »La Bohème« und Contessa in »Le nozze di Figaro« zu erleben.